Scharpff-Striebich

Die Sammlung Scharpff-Striebich umfasst Malerei der Gegenwart und plastisch/installative Werke mit zeitkritischem Bezug. Mit einer jüngeren Generation von internationalen Künstlerinnen und Künstlern setzt Carolin Scharpff-Striebich konzeptionelle Schwerpunkte in diesen Bereichen.

Kunsthalle Mannheim, Fokus Sammlung, Ambera Wellmann
Kunsthalle Mannheim, Fokus Sammlung, Ambera Wellmann

Scharpff

Die Sammlung Scharpff wurde in den 1980er Jahren von dem Ehepaar Rudolf (1929-2019) und Ute Scharpff (1937-2022) aufgebaut. Anfänglich lag der Fokus auf der amerikanischen Graffitimalerei und sozialkritischer Kunst. Später verlagerte sich der Schwerpunkt der Sammlung auf die Malerei. 

Ausstellung „Cool Place“ im Kunstmuseum Stuttgart mit Werken von Albert Oehlen, 2014
Ausstellung „Cool Place“ im Kunstmuseum Stuttgart mit Werken von Albert Oehlen, 2014

Seit dem Tod des Sammlerehepaares gehört die Sammlung Scharpff den beiden Töchtern. Die jüngere Tochter Carolin Scharpff-Striebich leitet die Sammlung im Namen der beiden Familien weiter.

Parallel dazu baut sie ihre eigene Sammlung auf.

Die Sammlungen Scharpff und Scharpff-Striebich kooperieren für Klimaneutralität mit der Initiative Art to Acres.

Ausstellung „New York Graffiti
Ausstellung „New York Graffiti" aus der Sammlung Scharpff, Kunstmuseum Stuttgart, 18.2.-1.5.2011 mit Werken von Rammellzee, Lee Quinones und Delta2

Carolin Scharpff-Striebich studierte Betriebswirtschaft in Deutschland, USA und Frankreich. Danach arbeitete sie in der Industrie und als Dozentin für Marketing an der Berufsakademie Karlsruhe. Sie hält regelmäßig Vorträge über das Sammeln von Gegenwartskunst und ist Herausgeberin der Bücher „Let’s Talk Abstract“ und „André Butzer. By Sammlung Scharpff“. 
Sie ist, seit dem Tod ihres Vaters im Jahr 2019, die Vorsitzende der Rudolf und Uta Scharpff Stiftung für zeitgenössische Kunst sowie die Vorsitzende des Freundeskreises des Kunstmuseums Bonn und die Vorsitzende des Kuratoriums der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Außerdem wirkt sie im Stiftungsrat der Kunsthalle Tübingen, im Kuratorium der Staatsgalerie Stuttgart sowie als Vorstandsmitglied im Kunstsammlerverein in Berlin.

Carolin Scharpff-Striebich

Stiftung

Die Rudolf und Uta Scharpff Stiftung für zeitgenössische Kunst wurde in Anerkennung und zur Stärkung der vieljährigen Zusammenarbeit mit den Kooperationsmuseen gegründet. Das Stiftungsvermögen besteht aus Kunstwerken, die den jeweiligen Museen als Dank für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zugestiftet wurden. Im Jahr 2011 wurden Ute und Rudolf Scharpff vom Bundespräsident mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr jahrzehntelanges kulturelles Engagement geehrt.

Rudolf und Ute Scharpff, 2008
Rudolf und Ute Scharpff, 2008

Offenes Depot

Vor über zehn Jahren entstand das sogenannte „Offene Depot“, in das die Werke beider Sammlungen eingebracht sind. Die Werke stehen damit ausgewählten öffentlichen Museen zur Verfügung. Die Museen können mit den Beständen der Sammlungen nach eigenen Vorstellungen und Wünschen arbeiten.

Kunstlager

Ausstellungen/Publikationen

Ausstellungen

2024&2025
Fokus Sammlung, Neupräsentation der Sammlung in Kooperation mit der Sammlung Scharpff-Striebich, Kunsthalle Mannheim.

2023&2024
Menschheitsdämmerung. Kunst in Umbruchzeiten. In Kooperation mit der Sammlung Scharpff-Striebich, Kunstmuseum Bonn.

2021&2022
Angespannte Zustände. Sammlungspräsentation der Gegenwartskunst der Staatsgalerie Stuttgart im Dialog mit der Sammlung Scharpff-Striebich.

2014
Cool Place. Sammlung Scharpff,
Kunstmuseum Stuttgart

2011
New York Graffiti aus der Sammlung Scharpff,
Kunstmuseum Stuttgart

2005
Styles und Stile. Aktuelle Malerei aus der Sammlung Scharpff,
Goethe-Institut, Sofia

2004
Heißkalt. Aktuelle Malerei aus der Sammlung Scharpff,
Staatsgalerie Stuttgart

2003
Heißkalt. Aktuelle Malerei aus der Sammlung Scharpff,
Galerie der Gegenwart, Hamburger Kunsthalle

1997
Family Values. Amerikanische Kunst der achtziger und neunziger Jahre.
Die Sammlung Scharpff in der Galerie der Gegenwart,
Hamburger Kunsthalle

1993
Zeitsprünge. Künstlerische Positionen der 80er Jahre.
Sammlung Rudolf und Ute Scharpff,
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein

1987
New York Graffiti. Sammlung Scharpff,
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein

1985
Les Nouveaux Réalistes / Nouveau Réalisme,
Kunsthalle Mannheim, anschließend Kunstmuseum Winterthur (Gruppenausstellung mit Werken der Sammlung Scharpff)

1973
Mit Kunst leben,
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
(Gruppenausstellung mit Werken der Sammlung Scharpff)

Publikationen

2023
Menschheitsdämmerung
Kunst in Umbruchzeiten
DCV

2021
Angespannte Zustände
Sammlungspräsentation Gegenwart
Hirmer Verlag

2019
André Butzer
By Sammlung Scharpff
Hg. Carolin Scharpff-Striebich

André Butzer By Sammlung Scharpff Hg. Carolin Scharpff-Striebich

2018
Let’s Talk Abstract
Hg. Carolin Scharpff-Striebich
Distanz Verlag

Let’s Talk Abstract Hg. Carolin Scharpff-Striebich Distanz Verlag

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Kontakt

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Carolin Scharpff-Striebich, Bonn
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Carolin Scharpff-Striebich, Bonn
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Copyright und Fotorechte:
Skulptur Startscreen: © Glenn Brown
Alle Installationsfotos der Ausstellung „Cool Place“, Kunstmuseum Stuttgart: die arge lola.
Kunsthalle Mannheim: Kunsthalle Mannheim, © Anys Reimann, Jesse Darling, Diamond Stingily, Zanele Muholi, Ambera Wellmann.
Kunstmuseum Bonn: Kunstmuseum Bonn, © Anys Reimann, Deborah Roberts, Tschabalala Self.
Staatsgalerie Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart, © Rashid Johnson, Kapwani Kiwanga, Simone Leigh, Ambera Wellmann.
Neo Rauch: © courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2018.
Daniel Richter: © courtesy CFA/VG Bild-Kunst, Bonn 2018.
Julian Schnabel: © Julian Schnabel Studio, VG Bild-Kunst, Bonn 2018.
© André Butzer, © Albert Oehlen, © Rebecca Warren.
Für die Werke von Michel Majerus: © Michel Majerus Estate, courtesy neugerriemschneider, Berlin und Mathew Marks Gallery.
Foto Carolin Scharpff-Striebich: Regine Petersen
Foto Ute und Rudolf Scharpff: Uwe Anspach dpa/lsw

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